Sennheiser HD 660S2 Testbericht: Offene Stimmbrillanz in Perfektion
Akustische Neuentwicklung: Tiefbasserweiterung bei 300 Ohm
Die 600er-Serie von Sennheiser gilt seit über zwei Jahrzehnten als globale Referenz für authentische Stimmwiedergabe. Der HD 660S2 baut konsequent auf diesem Fundament auf und optimiert die historische Schwachstelle offener dynamischer Systeme: den Subbass-Abfall.
Durch die Erhöhung der Membranauslenkung und die Senkung der Resonanzfrequenz von 110 Hz auf 70 Hz verdoppelte Sennheiser den Schalldruck in der untersten Oktave. An unserem Ohrsimulator gewinnen Bassdrums und Kontrabässe an physischer Textur, ohne die legendäre Mittenauflösung bei 1 kHz zu überlagern.
Labor-Vorteile
- Unübertroffene Natürlichkeit im Mitteltonbereich und authentische Stimmfarben.
- Spürbar tiefere Bassstaffelung im Vergleich zu HD 600 und HD 650.
- Extrem leichtes 260g-Gehäuse mit langlebigen, modular tauschbaren Teilen.
- Lieferumfang enthält 6,35mm Klinkenkabel und symmetrisches 4,4mm Pentaconn-Kabel.
Labor-Nachteile
- Benötigt aufgrund der 300Ω Impedanz zwingend einen leistungsfähigen Kopfhörerverstärker.
- Offenes Konstruktionsprinzip bietet bauartbedingt keinerlei Umgebungsisolation.
Technische Daten
| Wandlerprinzip | Dynamisch, Offen |
|---|---|
| Wandlergröße | 38mm mit ultraleichter Aluminium-Schwingspule |
| Frequenzbereich | 8 Hz – 41.500 Hz (-10 dB) |
| Impedanz | 300 Ohm |
| Schalldruckpegel (SPL) | 104 dB (1 kHz, 1 Vrms) |
| Klirrfaktor (THD) | <0,05% (1 kHz, 100 dB SPL) |
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